Ein autobiografischer Film, der eine Filmgeschichte umschreibt und Stimmen hörbar macht, die darin nicht vorkommen. Der Vater des Filmemachers war selbst Darsteller im Film Jean Galmot aventuier von 1990. Er spielt einen der Angeklagten im Prozess von Nantes nach den Aufständen, die auf den Tod von Jean Galmots in Guyana folgten. Wir sehen ihn in der Szene nach der Freisprechung der Angeklagten. Wie passt der Film in die Kolonialgeschichte des Landes? Was erzählt er und auf welcher Erinnerung basiert er? Vater und Sohn gehen diesen Fragen in mikroskopisch kleinen Detailanalysen nach und haken ein, schreiben um, intervenieren in machtvolle Erinnerungspolitiken.