Nach 25 Jahren in Deutschland entschließt sich die Filmemacherin ein weiteres Mal in ein fremdes Land zu ziehen. Als junges Mädchen kam sie in den 90ern mit ihrer Familie als sogenannte „jüdische Kontingentflüchtlinge“ aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland. Der erneute Aufbruch lässt sie erinnern an diese Zeit. Aus der heutigen Perspektive erscheint nicht nur ihre Geschichte, sondern auch die ihrer Eltern neu. Wie haben die Beiden, die alles aufgaben – ihre Karriere, den Status und Freundschaften – die Ereignisse damals erlebt? Der Film erlaubt der Filmemacherin einen Dialog mit den Eltern über die Erwartungen aneinander und die Frage nach Zugehörigkeit. Eine besondere Familien- und Einwanderungsgeschichte.