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Im Sys­tem

Gro­ßes BALi, 16:00 Uhr

Auf uns alle wir­ken ge­sell­schaft­li­che Kräf­te ein. Schein­bar abs­trakt, dumpf und doch di­rekt und bru­tal. Sie tre­ten in un­ter­schied­li­cher Form auf: Ge­re­gel­te Ab­läu­fe, ge­setz­te Be­zie­hun­gen, un­aus­ge­spro­che­ne Kon­ven­tio­nen, un­über­wind­ba­re Hür­den. Die Filme die­ses Pro­gramms wid­men sich Ak­teur/innen, die Kräf­te be­leuch­ten, denen sie aus­ge­setzt sind. Sie er­zäh­len von ihnen und ma­chen sie da­durch sicht­bar und spür­bar. Auch die Rolle der Fil­me­ma­cher/innen wird zum Thema. Sie agie­ren mit un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und ver­han­deln so die grund­sätz­li­che Frage, wie über diese Kräf­te ge­spro­chen wer­den kann

Horn

Horn

Ein ra­scheln­des Ge­räusch, ir­gend­wo in der Fins­ter­nis. Lang­sam nä­hern wir uns in HORN einer Si­tua­ti­on. In einer un­si­che­ren, kom­ple­xen und den­noch schein­bar ba­na­len Um­ge­bung wird eine klei­ne Krie­se auf­ge­deckt.

  • Deutsch­land
  • 00:07:56
  • Regie: Aria Fa­ra­j­nez­had
  • Spra­che: en
  • Un­ter­ti­tel: de
  • Jahr: 2017
  • Gol­de­ner Schlüs­sel
  • Welt­pre­mie­re

Titan

Titan

Le Port. Insel La Re­́un­ion. Ein Ju­gend­li­cher for­dert Jo­han­nes Frese am Rande des Vier­tels Titan auf, ihm einen Euro zu geben. Der Fil­me­ma­cher bie­tet ihm das Geld im Aus­tausch für ein Foto. Als Ant­wort geht der Ju­gend­li­che mit einer Fla­sche auf ihn los. We­ni­ge Tage nach dem An­griff be­geg­net er dem Vater des Jun­gen. Frese in­ter­es­siert sich für die Fa­mi­lie, be­sucht sie, kommt mit ihnen ins Ge­spräch und er­zählt eine Ge­schich­te über ein­schnei­den­de Un­ge­rech­tig­kei­ten und deren to­xi­sche Fä­hig­keit zur Re­pro­duk­ti­on.

  • Deutsch­land
  • 00:24:00
  • Regie: Jo­han­nes Frese
  • Pro­duc­tion: Jo­han­nes Frese
  • Ka­me­ra: Jo­han­nes Frese
  • Schnitt: David Gómez Alza­te
    Jo­han­nes Frese
  • Ton: Jo­han­nes Frese
    Brani­mir Petev
  • Spra­che: fr
  • Un­ter­ti­tel: en
  • Jahr: 2017
  • Gol­de­ner Schlüs­sel

Home Ab­road

Home Abroad

Eine un­ty­pi­sche Ge­schich­te über Mi­gra­ti­on – ein Tai­wa­ne­si­scher Stu­dent in Brüs­sel er­forscht seine Iden­ti­täts­kri­se mit­tels eines per­sön­li­chen, do­ku­men­ta­ri­schen Es­says. Er ver­han­delt mit sich, sei­ner Mut­ter (via Skype) und dem Pu­bli­kum seine Pläne und Fra­gen, seine Mög­lich­kei­ten und Ab­wä­gun­gen. Ge­fan­gen zwi­schen den am­bi­va­len­ten Ge­füh­len zu sei­nem jet­zi­gen und vor­he­ri­gen Zu­hau­se, kommt ihm eine ganz neue Sicht der Dinge in den Kopf.

  • Bel­gi­en, Tai­wan
  • 00:10:20
  • Regie: Boan Wang
  • Ka­me­ra: Mar­tha Ap­pelt, Boan Wang
  • Schnitt: Boan Wang
  • Musik: Boan Wang
  • Spra­che: zh
  • Un­ter­ti­tel: en
  • Jahr: 2017
  • Eu­ro­pa­pre­mie­re

Bruch­stü­cke einer deut­schen Ge­schich­te

Bruchstücke einer deutschen Geschichte

Ein un­sag­bar schmerz­haf­tes Un­glück als Epi­zen­trum. BRUCH­STÜ­CKE EINER DEUT­SCHEN GE­SCHICH­TE ent­fal­tet in fei­nen Er­zähl­sprün­gen durch die Zeit eine sehr per­sön­li­che und gleich­zei­tig ex­em­pla­ri­sche Fa­mi­li­en­ge­schich­te in Deutsch­land. Der Film the­ma­ti­siert die un­mit­tel- und mit­tel­ba­re Ge­walt, mit der sich staat­li­che Ver­wal­tun­gen und Re­gu­la­ri­en in Bio­gra­phi­en ein­schrei­ben, in­mit­ten einer abs­trak­ten Flücht­lings­kri­se. Dabei sucht der Film nach an­de­ren, wi­der­stän­di­gen Bil­dern und Er­zäh­lun­gen, die ver­deut­li­chen, dass das Ver­ges­sen und Igno­rie­ren die­ser Ge­walt auch eine po­li­ti­sche Di­men­si­on hat.

  • Deutsch­land
  • 00:28:20
  • Regie: Suli Kur­ban
  • Pro­duc­tion: Suli Kur­ban
  • Ka­me­ra: Pius Neu­mai­er und Suli Kur­ban
  • Schnitt: Me­la­nie Jilg
  • Musik: Cor­ne­lia Böhm
  • Spra­che: de
  • Un­ter­ti­tel: de
  • Jahr: 2017
  • A38-Pro­duk­ti­ons-Sti­pen­di­um
  • Deutsch­land­pre­mie­re